In Zeiten von unsicheren Software-Applikationen, die aufgrund von Schwachstellen unerwünschten Eindringlingen wie Hackern zahlreiche Angriffspunkte bieten, wird der Sicherheitscheck von selbst programmierten Anwendungen immer wichtiger. Hierbei werden Firmen von speziellen Tools wie der CAST Application Intelligence Platform (AIP) unterstützt, die innerhalb der gesamten Entwicklungsphase eingesetzt werden können.
Das Ganze nennt sich Static Application Security Testing (SAST) und ist im besten Fall Teil des Software Development Life Cycle (SDLC), was im Deutschen für Software-Entwicklungs-Lebenszyklus steht. Dabei kommt es vor allem darauf an, die entsprechenden SAST-Tools in einem möglichst frühen Entwicklungsstadium der Anwendungssoftware einzusetzen. Denn das erlaubt ein rasches Aufspüren von vorhandenen Schwachstellen und Programmierfehlern, die die Sicherheit von Applikationen gefährden können.
SAST-Tools wie die CAST AIP im Fokus von Sicherheitsexperten und CIOs
Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Sicherheitsverantwortliche größerer Firmen die Implementierung von SAST-Werkzeugen in den Software-Entwicklungszyklus entweder bereits realisiert haben oder planen, dies zu tun. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Marktforschungsinstitut Forrester Research in seiner Umfrage mit dem Titel „Forrester Data Global Business Technographics Security Survey, 2017“.
Dabei stellte sich nämlich heraus, dass schon zahlreiche Unternehmen SAST-Tools einsetzen oder planen dies zu tun. Etwas unverständlich dabei ist allerdings, warum sie damit in vielen Fällen erst zu einem recht späten Zeitpunkt innerhalb des Entwicklungszyklus‘ beginnen, und zwar erst während der Test- bzw. Produktionsphase. Dabei ist das Evaluieren von möglichen Schwachstellen zu einem früheren Zeitpunkt sehr viel sinnvoller.
10 Probanden und wichtige Erkenntnisse des Forrester SAST-Reviews
Dasselbe Unternehmen hat ebenfalls erst kürzlich eine umfangreiche Marktbetrachtung samt Funktionstest veröffentlicht, in dem es die zehn bekanntesten SAST-Tools unter die Lupe nimmt. Zu diesem erlesenen Feld gehören unter anderem CA Veracode, CAST, Ceckmarx, Micro Focus, Synopsys und andere Probanden. Der Name diese Studie lautet The Forrester Wave: Static Application Security Testing, Q4 2017.
Download-Tipp: Die detaillierte Auswertung der Studie steht mithilfe einer kurzen Registrierung als Download auf der CAST-Webseite zu Verfügung.
Wichtig dabei war, ob die SAST-Tools Dinge wie das Scannen von Quellcode beherrschen, und das auf möglichst breiter Programmiersprachen-Basis, inkrementelle Scans unterstützen, Meilensteine vorsehen sowie die Integration des SAST-Tools innerhalb der Entwicklungsumgebung ermöglichen, und das alles „Out of the Box“, also ab Werk quasi. Darüber hinaus wurde die aktuelle Vermarktungsstrategie sowie der Marktanteil des jeweiligen SAST-Tools betrachtet und bewertet. Herausgekommen bei dieser Evaluierung sind zahlreiche interessante Erkenntnisse:
Die CAST AIP punktet vor allem in Spezialdisziplinen
Hinter den „Platzhirschen“ Synopsys und CA Veracode tummeln sich drei ernstzunehmende Alternativen, die ihre Stärken vor allem in speziellen Bereichen ausspielen. Im Falle der CAST AIP betrifft dies unter anderem den breiten Support an Programmiersprachen, weswegen die CAST AIP eine sehr gute Option für Unternehmen darstellt, in denen Sprachen wie Javascript, .NET, Java, Python, C++, etc. zum Einsatz kommen.
Aber auch im Bereich „Akkuratesse“ kann die CAST AIP punkten. Hiermit kann der „Gesundheitszustand“ einer Anwendung ermittelt werden, und das runter bis auf Systemebene. Dabei wird vor allem die Qualität der einzelnen Softwarekomponenten sowie deren Verbindungen zueinander gemessen und bewertet.
Bemerkenswert finden die Marktanalysten von Forrester auch das Dashboard der CAST AIP, mit dessen Hilfe Sicherheitsexperten, Software-Entwickler und CIOs die Qualitätsmerkmale ihrer Software auf einen Blick visualisieren können. Dazu gehören Kriterien wie Robustheit, Effizienz, Anpassbarkeit und Sicherheit der Anwendung. Aus diesen und weiteren Gründen kommt Forrester zu dem Schluss, dass die CAST AIP im Segment „Strong Performers“ anzusiedeln ist, und das wegen einer klaren Marktstrategie und einem soliden Produkt, mit dem sich Schwachstellen innerhalb von Quellcode ausfindig machen lassen.
Disclaimer: Dieser Blogbeitrag ist im Auftrag der Firma CAST entstanden, die mir bei der Ausgestaltung und Formulierung nahezu freie Hand lässt.
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