Bei der Wahl der „richtigen“ Cloud-Plattform spielen diverse Überlegungen eine wichtige Rolle. Daraus ergeben sich nämlich am Ende ganz bestimmte Entscheidungen, die mittel- bzw. unmittelbare Auswirkungen auf die Cloud-Infrastruktur haben.
In einem ersten Schritt gilt es, die passende Cloud-Architektur anhand der eigenen Anwendungen und Geschäftsbedürfnisse zu bestimmen. Hierbei sind folgende Fragen zu beantworten:
- Welche Anwendungen kommen derzeit zum Einsatz und wer nutzt sie hauptsächlich?
- Passt die aktuelle Cloud-Umgebung überhaupt noch zu meinen Anforderungen und ist die gesamte Infrastrukturleistung noch angemessen?
- Ist die Cloud-Umgebung gegen mögliche Angriffe geschützt?
- Lässt sich meine IT-Infrastruktur damit möglicherweise kosteneffizienter gestalten?
Falls sich speziell die Fragen 2 und 3 nicht zufriedenstellend beantworten lassen, ist in einem ersten Schritt eine Verbesserung der Hardware-Landschaft wichtig. Denn alleine damit lassen sich Anwendungen mit hohem Ressourcenbedarf besser und zuverlässiger ausführen und zur Verfügung stellen.
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Mit der passenden Cloud Management-Plattform mehr erreichen
Egal, ob die Wahl der passenden Cloud-Plattform auf Microsoft Azure, Google Cloud oder Amazon AWS fällt – jede dieser Services bietet ihre ganz eigenen Vorzüge und Merkmale. Aber auch eher allgemein verfügbare Cloud-Management-Plattformen können bei der Entscheidung eine Rolle spielen.
So stellt die OpenStack-Architektur zahlreiche Freiräume bereit, da sie überall dort zum Einsatz kommen kann, wo SUSE- und Red Hat-Linux genutzt werden. Das Gute daran: Die aktuellen Intel-Architekturen sind unter anderem auf SUSE Und Red Hat abgestimmt, womit die zugehörige Cloud-Umgebung bestmöglich unterstützt wird.
Die Containerisierung der Cloud schreitet voran
Falls ein Unternehmen bereits auf das Container-basierte Bereitstellen von Cloud-Anwendungen umgestiegen ist, bietet sich eine Plattform wie Red Hat OpenShift an. Damit gelingt das Bereitstellen von Container-Apps recht mühelos.
Doch nicht für jedes Unternehmen kommt der vollständige Umstieg in die Cloud von Anfang an infrage. In diesem Fall ist eine Hybrid-Cloud-Management-Plattform wie VMware Cloud Foundation eine gute Wahl. Aber auch Services wie Microsoft Azure Stack, Google Cloud Anthos und AWS Outpost können helfen, die Transformation des eigenen Rechenzentrums in die Cloud zu vollführen.
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Das Verwalten der Cloud mit den passenden Tools
Immer mehr Unternehmen setzen bei ihrer Cloud-Wahl auf mehrere Anbieter und Plattformen. Das erfordert im besonderen Maße ein passendes Cloud-Management-Tool, mit dem sich sämtliche Instanzen möglichst einfach und übersichtlich verwalten lassen.
Dazu gehören zahlreiche Dashboards von Microsoft, Google Cloud und SUSE OpenStack, aber auch lokal operierende Cloud Service Provider wie Wortmann mit seiner Terra Cloud verwalten die Cloud-Instanz per Webbrowser. Damit können zahlreiche Aufgaben über eine einheitliche Bedieneroberfläche ausgeführt werden. Dazu gehören so Dinge wie das Überwachen der laufenden Kosten, das dynamische Verschieben von Workloads über die vorhandenen Cloud-Instanzen hinweg, sowie das bedarfsgerechte und automatische Bereitstellen von benötigten Ressourcen.
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Cloud-Worksloads und -Instanzen richtig orchestrieren
Unternehmen, die selber regelmäßig neue oder aktualisierte Anwendungen in der Cloud bereitstellen wollen, vertrauen einem Konzept, das sich Container-Architektur nennt. Denn Container weisen gegenüber der herkömmlichen Software-Entwicklung einige interessante Vorteile auf. Dazu gehört unter anderem, dass Entwickler lediglich einzelne Teile einer Software verbessern oder neu programmieren können, ohne dass davon die gesamte Anwendung betroffen ist. Das beschleunigt die zugehörigen Prozesse enorm.
Für das notwendige Orchestrieren (also das Bereitstellen neuer Anwendungen oder Teile davon) werden aktuell unter anderem zwei Technologien genutzt: Docker und Kubernetes. Hierbei steht vor allem für Unternehmensanwendungen Docker Enterprise zur Verfügung. Damit lassen sich Anwendungen sicher erstellen und verwalten.
Das Gute daran: Mit der Integration der Intel Software Guard Extensions (Intel SGX) lassen sich Teile der Anwendung sehr sicher und geschützt im Arbeitsspeicher ausführen. Aber auch Kubernetes wird von Intel massiv unterstützt. Dazu gehören beispielsweise die Funktionen Intel Deep Learning Boost für KI-Anwendungen sowie Intel Advanced Vector Extensions 512 (Intel AVX-512).
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Disclaimer: Für das Verfassen und Veröffentlichen dieses Blogbeitrags hat mich die Firma Intel beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.