Die Corona-Pandemie hat vor allem eins gezeigt: Lieferketten sind ein fragiles Gut, das es zu schützen und zu verbessern gilt. Hierfür sind erprobte und zuverlässige Tools und Plattformen erforderlich. Aber auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz soll dabei helfen. Wie SAP und Intel hierbei ins Spiel kommen, steht in diesem Beitrag.
Möglichst unterbrechungsfreie Lieferströme sind eng gekoppelt an das Bestellwesen und das Bestandsmanagement. Beide sollten sich gegenüber unvorhergesehen Ereignissen und Lieferengpässen als widerstandsfähig erweisen. Diese Erkenntnis ist in ein datenzentriertes System eingeflossen, das SAP gemeinsam mit den Analytik-Experten von Inspired Intellect entwickelt hat. Diese Plattform soll auf kurz- und langfristige Störungen in der Lieferkette reagieren können.
KI-gesteuerte Vorhersagen, angetrieben durch Intel-Prozessoren
Hierbei steht vor allem die KI-gesteuerte Vorhersage von Verzögerungen und Ausfällen bei der Beschaffung und Bereitstellung benötigter Rohstoffe und anderer Zutaten im Vordergrund. Dem System liegt die Rechenleistung des skalierbaren Intel Xeon-Prozessors der 3. Generation zugrunde. Das ist unbedingt erforderlich, da komplexe Data Mining-Algorithmen zum Einsatz kommen, die auf Basis vorhandener Bestands- und Lieferdaten verwertbare Daten extrahieren, die für das maschinelle Lernen erforderlich sind.
Daraus entsteht ein leistungsfähiges Analytik-System, das aus Intel-Prozessoren samt der passenden Programmbibliotheken, plattformübergreifenden Container-Lösungen von IBM Red Hat sowie speziellen SAP-Anwendungen besteht. Dieses „Trio“ verwaltet die Cloud-Daten und führt Machine Learning-Modelle auf Rechnern aus, die sich teilweise in lokalen Rechenzentren befinden.
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Skalierbarer Intel Xeon Prozessor der 3. Generation mit KI-Funktionen
Das Besondere an diesem System sind spezielle KI-Funktionen, die der skalierbare Intel Xeon-Prozessor der dritten Generation bietet. Dazu gehört die Funktion Intel Deep Learning Boost, die mehrere Befehle zu einem einzigen zusammenfasst, womit sich KI-Befehle schneller ausführen lassen. Zudem sorgen KI-optimierte Programmbefehle für beschleunigte Workloads, wie sie bei dem Trainieren und Ausführen von KI-Modellen im Vordergrund stehen.
Dazu gehört die Bild- und Spracherkennung genauso wie die Modellbildung selbst. Aber auch die Intel Quick Assist-Technologie sorgt für noch mehr Leistung, indem Daten schneller komprimiert und de-komprimiert werden. Außerdem sichert die Intel Key Protection Technologie die Plattform zusätzlich ab.
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SAP HANA ermöglicht leistungsfähige Echtzeit-Analysen von Lieferengpässen
Vor etwa 8 Jahren führte SAP mit seiner Plattform namens Integrated Business Planning (IBP) ein Tool ein, das sich schon damals die Kraft der vorausschauenden Analyse zunutze machte. Seitdem IBP SAP HANA-basierte In-Memory-Datenbanken nutzen kann, erfolgen die Berechnungen noch schneller als am Anfang, da dies nun quasi in Echtzeit erfolgt.
Mit der Weiterentwicklung von SAP HANA gelingen diese Echtzeit-Analysen mittlerweile sogar in der Cloud. Zuständig sind hierfür spezielle SAP HANA-Instanzen, wie sie in der Microsoft Azure-Cloud gebucht werden können. Der Vielfalt und Möglichkeiten sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Das reicht von 4 Terabyte bis 120 Terabyte Speicherkapazitäten, und das mit einer Hochverfügbarkeit von bis zu 99,99 Prozent.
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In „Rise mit SAP“ steckt viel Rechen- und Speicherleistung
In diesem Kontext scheint auch das Abonnementpaket „Rise mit SAP“ interessant zu sein. Damit stellt SAP verschiedene Komponenten in einem Paket zu einem einheitlichen Preis zur Verfügung. Um die operative Seite kümmert sich SAP höchstpersönlich. Das Herzstück ist auch hier SAP HANA, in Verbindung mit einer leistungsfähigen Hardware, die aus skalierbaren Intel Xeon-Prozessoren und persistenten Speicherkomponenten der Marke Intel Optane besteht.
Von Rise mit SAP profitieren schon heute zahlreiche Unternehmen. Dazu gehören unter anderem Cirque du Soleil, Frosta und die US-amerikanische Basketballliga NBA. Sie alle eint die Idee, mithilfe der Cloud und SAP HANA ihre Geschäftsziele besser und schneller erreichen zu können.
Disclaimer: Für das Verfassen und Veröffentlichen dieses Blogbeitrags hat mich die Firma Intel beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.