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Die IP-Adresse ist bezüglich des Internet Protokolls Version 4 (IPv4) eine zwölfstellige Zahlenkombination, die sich aus vier Ziffernblöcken mit je drei Digits zusammensetzt. Die Form einer IP-Adresse sieht wie folgt aus:

xxx.xxx.xxx.xxx. Bsp: 192.168.001.001 oder kürzer: 192.168.1.1

Jeder Rechner, das mit einer Netzwerkkarte ausgestattet ist und auf ein Netzwerk zugreift, wird mit solch einer IP-Adresse versorgt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei diesem Netzwerk um ein LAN, WAN oder WLAN handelt und ob der Rechner ein PC, ein Notebook oder ein PDA ist.

Mit der IP-Adresse lassen sich Daten von einem zum anderen Rechner zustellen, egal, ob sie sich dabei innerhalb desselben Netzwerks befinden.

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IP-Adressen unterteilt man in private und öffentliche Adressen. Private IP-Adressen werden innerhalb eines lokalen Netzwerks (LAN) entweder per DHCP von einem WLAN-Router dynamisch vergeben oder manuell vom Anwender selbst oder einem IT-Administrator in die Treibersoftware des Netzwerkadapters eingetragen.

Private IP-Adressen innerhalb eines LANs sind auf folgende Segmente beschränkt:

  • 10.0.0.0–10.255.255.255 mit Netzwerkmaske 255.0.0.0
  • 172.16.0.0–172.31.255.255 mit Netzwerkmaskte 255.240.0.0
  • 192.168.0.0–192.168.255.255 mit Netzwerkmaske 255.255.0.0
  • 169.254.0.0–169.254.255.255 mit Netzwerkmaske 255.255.0.0

Öffentliche IP-Adressen vergibt der Internet Service Provider, der auch den Zugang ins Web bereitstellt.

Die Zuordnung von privaten und öffentlichen IP-Adressen übernimmt der eigenen WLAN-Router mittels einer Funktion, die sich NAT (Network Address Table) nennt.

IP-Adressen müssen sowohl innerhalb eines LAN als auch eines WAN einmalig sein, dürfen also nicht doppelt oder mehrfach vorkommen.

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