Am vorletzten Dienstag (21.4.2020) durfte ich einem Webinar beiwohnen, das mein werter Kunde n-komm gemeinsam mit HCL Software veranstaltet hat. Dabei drehte es sich um Themen wie die HCL-Anwendungen Sametime, Connections, Domino und mehr. Denn da kommt noch einiges auf Anwender*innen zu.
HCL Sametime: Verbesserte (Video-)Zusammenarbeit
Die Kollaborationsplattform HCL Sametime weist dieser Tage die elften Softwareversion auf. Erwähnenswert ist hierbei die schlankere Bedieneroberfläche, der vollständig überarbeitete Webclient und anderes mehr. Praktisch soll auch die Videochat-Funktion HCL Meetings werden, die fester Bestandteil von Sametime ab Mitte 2020 werden soll. Das gilt auch für die geplante Integration von HCL Sametime in HCL Connections. Was HCL damit erreichen will? Klar, Microsoft Teams, Zoom, Slack und Co. ein wenig den Rang ablaufen. Denn das Thema Videokonferenzen wird uns alle noch ein wenig länger begleiten.
Wichtig auch zu wissen: HCL Sametime lässt sich sowohl über die Cloud als auch das eigene Rechenzentrum nutzen. In diesem Zusammenhang soll auch die mobile Anwendung HCL Chat zum Einsatz kommen, die integraler Teil von HCL Sametime ist.
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HCL Connections: Wissensdatenbank, und das unternehmensweit
Seit Ende letzten Jahres ist auch HCL Connections 6.5 verfügbar. Damit kann Wissen recht einfach abteilungs- und firmenübergreifend bereitgestellt werden. Für Connections plant HCL in diesem Jahr noch weitere Ergänzungen und Verbesserungen:
>> Integrierte E-Mail- und Kalender-Anwendungen, was bereits im ersten Quartal geschehen ist. Damit haben Anwender via Connections direkten Zugriff auf Mails und Termine.
>> Mit dem Zusatzprogramm Orient Me behalten Anwender ihren Arbeitstag samt ihrer Aufgaben und Termine im Blick. Zudem werden Anwendungen und Dateien mit Orient Me übersichtlich dargestellt und vorgeschlagen.
>> HCL Sametime soll, wie bereits erwähnt, in HCL Connections integriert werden. Damit sind dann (Video-)Chats und Videokonferenzen aus Connections heraus möglich, und das sogar kontextbasiert. Aber auch Microsoft-Anwendungen wie Teams, Outlook, Office und SharePoint sollen im Laufe der nächsten Monate fester Bestandteil von HCL Connections werden.
>> Gegen Ende 2020 des Jahres soll Connections V7 auf den Markt kommen. Damit soll die Bedieneroberfläche weiter vereinfacht werden und sich einfacher an mobile Geräte anpassen lassen. Zudem sollen sich externe E-Mail-, Kalender-, Aufgaben- und Chat-Anwendungen in Connections eingebunden werden.
HCL Domino: replizierte Datenhaltung, lokale Volltextsuche und mehr
Die elfte Version von HCL Domino bietet unter anderem eine replizierte, lokale Datenhaltung, eine ebenfalls lokale Volltextsuche und eine Integration in die Notes-eigene PKI-Lösung. Darüber hinaus wurden mit aktuellen Version Domino V11.0.1 diverse Funktionen verbessert. Dazu zählt unter anderem die erhöhte Sicherheit des Domino-Kern, der HCL Enterprise Integrator für Domino V10 und V11 und weiteres.
Daneben sind weitere Funktionen in Planung. Das ist zum Beispiel der zweistufige Domino Attachment Object Service (DAOS Tier 2). Dieses verbesserte Speichermanagement erlaubt die gemeinsame Nutzung von Daten, selbst wenn diese über mehreren Server verteilt sind, indem sie wie ein einziges Objekt behandelt werden. Das soll Inkonsistenzen vermeiden und die Datensicherheit erhöhen.
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Weitere Verbesserungen von HCL Verse, HCL Nomad und mehr
Doch damit nicht genug. So soll sich noch in diesem Jahr die E-Mail-Anwendung HCL Verse in der zweiten Version als Progressive Web App (PWA) implementieren lassen. Damit muss die Anwendung nicht mehr auf den einzelnen Rechnern installiert werden, da das Mail-Programm direkt auf der Windows-Statusleiste bereit steht.
Darüber hinaus soll die mobile Nomad-App flexibler und gerätespezifischer werden. Es gibt zwar nach wie vor die klassische Bedieneroberfläche, später sollen auch speziell angepasste Versionen für iPhone, iPad und andere mobile Geräte hinzu kommen. Darüber hinaus wird es ab der zweiten Jahreshälfte eine geräteneutrale Browserversion geben.
Fazit: Mit HCL geräte- und anwendungs-übergreifend virtuell zusammenarbeiten
Es lässt sich also festhalten: HCL Verse 2.0 kommt sehr bald, die Nomad-Webapp im zweiten Halbjahr, der integrierte Verse Thin-Client V12 in der ersten Jahreshälfte 2021 und einiges mehr.
Und ach ja: Das alles soll das Lizenzierungsmodell namens FlexNet vereinfachen und vereinheitlichen. So wird heute schon zwischen Benutzer- und Plattform-bezogener Lizenz unterschieden. Beides wird vom FlexNet-Lizenzserver kontrolliert und protokolliert, sodass man immer nur die tatsächlich benötigte HCL-Lizenzen zahlt. Vor allem die Server-bezogene Platform-Lizenz soll noch deutlich ausgebaut werden.
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Disclaimer: Dieser Beitrag ist ursprünglich für die n-komm aus Karlsruhe in Vorbereitung ihres 20-jährigen Bestehens entstanden. Dieses Jubiläum wird am 14. Oktober 2020 gefeiert.