Lenovo-Studie zeigt: Zufriedene Mitarbeiter sollen an oberster Stelle stehen

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Immer noch tun sich Unternehmen damit schwer, neue Hard- und Software im Betrieb einzuführen. Doch welche Gründe sprechen dafür und wie können sich Firmen damit leichter tun? Diesen Fragen geht eine Studie nach, die das britische Forschungsinstitut Walnut im Auftrag der Lenovo Data Center Group erhoben haben. Hierfür wurden 1.000 IT-Verantwortliche und -Entscheider aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden befragt. Die Antworten und Ergebnisse lassen teilweise recht tief blicken.

So werden die Anwender vor der Kaufentscheidung kaum nach deren Präferenzen und Wünschen befragt. Also die, die später mit dem neuen System oder der neuen Software arbeiten sollen. Was dann laut Studie oft zur Folge hat, dass die neuen Systeme Mitarbeiter*innen und deren Produktivität ausbremsen. Schlimmer noch: Anwender berichten sogar davon, dass die neuen Prozesse schlechter ablaufen als vorher.

Lenovo-Studie Think human - Ready for the next normal Bild 1

Ebenfalls kaum nachvollziehbar ist die Tatsache, dass bei der Auswahl eines neuen Systems oder einer neuen Software die Benutzerfreundlichkeit immer noch recht weit unten steht auf der Prioritätenliste. Wichtiger sind vielen IT-Entscheidern die Anschaffungskosten, die Funktionalitäten sowie Fragen der Kompatibilität und der Support-Güte.

Lenovo-Studie Think human - Ready for the next normal Bild 2

Oder, zusammengefasst in einem Bild: Wirtschaftliche Interessen stehen deutlich höher im Kurs als das Wohlergehen und die Produktivität der eigenen Mitarbeiter. Ein eher erschütterndes Bild.

Lenovo-Studie Think human - Ready for the next normal Bild 3

Sieht man sich diese und weitere Ergebnisse und Erkenntnisse der Lenovo-Studie an, kann daraus ein Fazit nur lauten: Ein „Weiter so wie bisher“ kann und wird es wohl nicht geben. Denn wenn die Corona-Krise eines zeigt, sind zufriedene und loyale Mitarbeiter*innen das wichtigste Kapital, das ein Unternehmen vorzuweisen hat. Und um das zu erreichen bzw. zu konservieren, sollte der Mensch im Vordergrund allen unternehmerischen Handelns steht. Heute und morgen.

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