Nicht nur einmal bin ich dem Thema DevOps in den letzten Jahren begegnet. Denn spätestens seit dem Aufkommen neuer Software-Paradigmen wie agile Softwareentwicklung und Kubernetes/Docker kommt der Frage nach der richtigen Balance von Entwicklung (Dev-eloper) und der zugehörigen Infrastruktur (Op-eration-s) eine immer wichtigere Rolle zu. Aus diesem Grund unterstützt Intel die DevOps-Verantwortlichen dieser Welt, und das bestmöglich mithilfe passender Tools und einer eigenen Community. Eine Betrachtung und Einordnung.
Sieht man sich die Intel-Webseite mit dem Titel „Cloud Development“ genauer an, fallen vor allem die Sektionen „Products“, „Documentation“ und „Community“ auf. Dahinter verbergen sich zahlreiche Infos und Tools rund um das Thema DevOps und wie es (mithilfe von Intel) gelingen kann, diese noch immer recht neue Herangehensweise im eigenen Unternehmen umzusetzen. Denn schenkt man DevOps-Experten Glauben, ist der Aufbau einer DevOps-basierten Organisation keine Sachen von Tagen oder Wochen, sondern eher von Monaten und Jahren. Da ist das hierfür notwendige Wissen und die passenden Tools von entscheidender Bedeutung.
Die passende DevOps-Strategie beginnt bei der Hardware
Aus Sicht von Intel lässt sich das mit einem einzigen Satz gut zusammenfassen:
Optimize from the Edge to the Cloud with Software that Empowers Your Hardware
Oder mit anderen Worten: Erst mit den passenden Funktionen und deren richtigem Einsatz lässt sich ein Optimum aus der zugrunde liegenden Hardware herausholen. Im aktuellen Fall bezieht sich das auf den im Januar vorgestellten Intel Xeon Prozessor der 4. Generation, der mit seinen integrierten Beschleuniger-Funktionen zum Thema DevOps eine ganzen Menge beizutragen hat, wie das folgende Bild anschaulich darlegt:
[irp posts=“168611″ ]
Konkret zeigen die 6 Benchmarks, um welchen Faktor Microservices schneller und effizienter ausgeführt und verwaltet werden können. Beispiele gefällig?
>> Der Intel DLB (Dynamic Load Balancer) sorgt dafür, dass Webserver, die mithilfe der Open Source-Software NGINX beschleunigt werden, Webseitenabrufe um bis zu 56 Prozent schneller beantworten als ohne diese Funktion.
>> Mithilfe der CPU-Funktion Intel AMX (Intel Advanced Matrix Extensions) liefern Anwendungen, denen das Open Source-basierte Deep Learning-Modell DLRM zugrunde liegen, um den Faktor 3,5 bessere Erkennungsraten.
>> Der Hardware-Beschleuniger Intel IAA (Intel In-Memory Analytics Accelerator) beschleunigt RocksDB-basierte Datenbankzugriffe um den Faktor 3.
Mit den richtigen Tools Cloud-Workloads optimieren
Alleine diese CPU-Funktionen sorgen also für ein schnelleres Ausführen und Bereitstellen von Microservices. Und das ist nur der Anfang, der sich aus dem Einsatz von Intel-Tools und -Hardware ergibt. So durfte ich auf dem CloudFest 2023 ein Videostatement mit Ayman Gabarin von der Firma Densify aufzeichnen, der in knapp 90 Sekunden das Einsatzgebiet einer Software namens Intel Cloud Optimizer beschreibt. Damit lassen sich die in Public Cloud-Umgebungen zum Einsatz kommenden Workloads analysieren, ob diese auf den richtigen Instanzen ausgeführt werden, und ob das auch in der passenden Region geschieht.
[irp posts=“168661″ ]
Aber auch Tools wie Intel Granulate sorgen für eine kontinuierliche Verbesserung und Optimierung der vorhandenen Workloads in der Cloud. Auch hierüber durfte ich schon berichten, in Kombination mit einem Videogespräch, in dem Christian Anderka von Intel anschaulich über Granulate spricht.
Aber es geht noch weiter, wenn es um die Optimierung von DevOps-kontrollierten Cloud-Umgebungen geht. So sorgt beispielsweise das CPU Control Plane Plugin für Kubernetes für optimierte Workloads aus den Bereichen Künstlichen Intelligenz, Machine Learning, High-Performance Computing und Microservices. Das Beste daran: Das Plugin steht auf Github zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Für mehr Wissen stehen die Sektionen „Documentation“ und „Community“ bereit
Noch mehr Wissen gibt es auf der Seite selbst. So stehen in der Rubrik „Documentation“ aktuell mehr als 400 ausführliche Anleitungen zu den aktuellen Intel-Silizium-Komponenten zur Verfügung, die Mehrzahl davon beschäftigt sich mit dem Intel Xeon Prozessor.
Interessant ist aber auch eine Abzweigung in Richtung „Community“. Dort finden Entwickler, DevOps-Beauftragte und andere Interessierte in englischsprachigen Foren ausführlich Hilfe zu den Themen „Cloud“, „oneAPI“, „DevMesh“, „Github“ und „Docker“. Für die Teilhabe ist teilweise eine kurze Registrierung erforderlich, die keine Minute dauert. Und schon kann man sich austauschen zu DevOps, Microservices, Kubernetes, Intel & Co.
[irp posts=“159797″ ]
Disclaimer: Für das Verfassen und Veröffentlichen dieses Blogbeitrags hat mich die Firma Intel beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.