So wollen das MIT und die birkle IT AG die Digital Health-Branche sicherer und schlauer machen

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Letzte Woche erst folgten die Wirtschaftsminister aus dem Baltikum, der Präsident der Deutsch-Baltischen Handelskammer und namhafte Köpfe aus dem universitären Umfeld der Einladung von Jörn Halbauer und seiner birkle IT. Gründe hierfür gab es ausreichend: Zum einen sollte damit die enge Verbundenheit zur baltischen Wirtschaft bekundet werden, zum anderen gab es die Geburtsstunde eine Start-ups zu feiern, in das birkle IT, das MIT, die TU München und die Charité Berlin sowie namhafte Investoren maßgeblich involviert sind. 

Das leistet Vision Surgery AI mithilfe der Künstlichen Intelligenz

birkle IT-Presseevent: Prof. Dr. Anna Frebel vom MIT
birkle IT-Presseevent: Prof. Dr. Anna Frebel vom MIT

Die Rede ist von der neu gegründeten Firma Vision Surgery AI, die ebenfalls in München beheimatet ist. Was natürlich der Nähe zu birkle IT geschuldet ist. Und genau von deren Zielen und Ideen handelte der Vortrag von Prof. Dr. Anna Frebel, die auf dem Presse-Event letzte Woche ihre Keynote-Session hielt.

Der Vortrag trug den fast schon philosophischen Titel „Next Level Society – Computing for a better world“. Denn das, was das Startup-Unternehmen Vision Surgery AI gemeinsam mit der Abteilung von Frau Frebel am Massachusetts Institute of Technology, der TU München, der Berliner Charité und birkle IT erreichen will, hat genau das im Visier: Eine bessere, schlauere Welt, speziell im Bereich Medizin.

Der Vortrag von Prof. Dr. Anna Frebel auf dem Presseevent der birkle IT

Die Medizin auf ein neues Qualitätsniveau hieven – mithilfe der KI

Denn wenn die Covid19-Pandemie etwas gelehrt hat, dann dass die Gesundheitsbranche neue Qualitätsstandards benötigt, und das in allen Bereichen. Und so macht es sich Vision Surgery AI zur Aufgabe, vor allem die Qualität von operativen Eingriffen so gut wie möglich zu verbessern. Hierfür kommen KI-Algorithmen und -Methoden zum Einsatz, die per kameragestützter Überwachung die gesamte Operation beobachtet. Damit sollen mögliche Fehlgriffe ausgeschlossen werden, was vor allem im Sinne der Patient:innen ist.

Genau an dieser Stelle kommt die Arbeit von Frau Frebel ins Spiel. Denn wie sie selber sagt, basiert ihr „Lieblingsfach“, die Astrophysik, auf möglichst exakten Voraussagen, wie sich Systeme anhand der vorliegenden Daten und Parameter verhalten werden. Und das mithilfe hochleistungsfähiger Rechnersysteme wie einem HPC-Cluster, der Millionen von Rechenoperationen bewerkstelligen kann – und das pro Sekunde!

So sollen also die KI-Algorithmen der eHealth-Lösung von Vision Surgery AI künftig helfen, aus Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen eine „besser Welt“ zu machen. Hierfür werden aber nicht nur nach neuen technischen, sondern auch nach neuen personellen Ansätzen gesucht. Ein Teil davon sind Förderprogramme, die sich speziell an Frauen richten, um denen künftig geeignete Positionen zu ermöglichen. Doch nicht nur das, schließlich geht es dabei auch um das Suchen und Finden von geeigneten Kandidat:innen, losgelöst von Geschlecht, Alter, Abstammung und anderen Faktoren.

Vision Surgery AI geht ganz neue Wege

Das Besondere an den KI-gestützten Methoden und Ansätzen von Vision Surgery AI sind zwei Dinge: Die sogenannte „Pose Estimation“ und die „Object Detection“. In beiden Fällen werden die handelnden Personen und Gegenstände im Kontext eines operativen Eingriffs von einer Vielzahl an Kameras „überwacht“ und „vermessen“. Ziel beider Ansätze ist es, mithilfe der Körperhaltung eines Arztes oder der zum Einsatz kommenden Instrumente und der Lage Rückschlüsse auf die fortschreitende Behandlung und deren Qualität ableiten zu können. In beiden Fällen kommen hochentwickelte Machine Learning-Algorithmen zum Einsatz.

Einen Einblick in die Herangehensweise von Vision Surgergy AI vermittelt das folgende Video recht anschaulich.

Disclaimer: Für diesen Blogbeitrag hat mich die birkle IT AG beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

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