In Teil 1 unseres ausführlichen WLAN-Kochrezepts erfahren Sie alles über die notwendigen WLAN-Komponenten, in Teil 2 lernen Sie weitere Drahtlosgeräte kennen, und in Teil 3 kommt es auf die richtige Zusammenstellung dieser WLAN-Gerätschaften an. Teil 4 macht Sie mit dem ersten Kontakt zum WLAN-Router vertraut und zeigt Ihnen, wie Sie einen jungfräulichen Access Point optimal einrichten.
Hinweis: Da es am WLAN-Routermarkt eine große Vielfalt an verfügbaren Modellen gibt, konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Einstellungen, die den allermeisten Access Points gemein sind. Spezielle Funktionen entnehmen Sie am besten dem Handbuch Ihres Routers.
Im WLAN-Router einwählen
Für alle, die es noch nie gemacht haben: Anstatt ein weiteres Programm auf dem Rechner zu installieren, das den meisten Drahtlosgeräten beiliegt, greifen Sie auf die Konfigurationssoftware des Routers am schnellsten und einfachsten per Internetbrowser zu.
Hierzu müssen Sie lediglich die IP-Adresse des Geräts eingeben. Diese steht allermeistens im Handbuch und lautet in vielen Fällen 192.168.1.1. In einigen wenigen Fällen werden Sie dazu aufgefordert, einen Benutzer samt Kennwort einzugeben. Auch hier hilft meist ein Blick in die Bedienungsanleitung.
Kennwort ändern
Egal, ob der Router bereits mit einem Standardkennwort „geschützt“ ist oder nicht: Verpassen Sie dem Gerät ein schwer zu knackendes Passwort, das am besten aus einer Kombination aus Zahlen, Ziffern und Sonderzeichen besteht. Auch abwechselnde Groß- und Kleinschreibung ist ein probates Mittel, aus einem Kennwort ein sicheres zu machen.
Tipp: Freeware wie PWC Passwort Creator hilft Ihnen dabei, ein sicheres Kennwort zu finden. Lassen Sie das Tool diese Arbeit einfach übernehmen.
Internetverbindung herstellen
Die allermeisten WLAN-Router sind mit einer Funktion ausgestattet, die sich „Setup Assisstant“ nennt. Hiermit sollten Sie die Internetverbindung mühelos einrichten können. Entnehmen Sie den Unterlagen Ihres Internet Service Provider die Einwahldaten für die DSL-Verbindung.
Hinweis: Nicht jeder WLAN-Router verfügt automatisch über ein DSL-Modem. Entweder Sie besorgen sich ein günstiges Gerät im Fachhandel oder Ihr ISP legt zum Vertrag ein kostenloses DSL-Modem mit dazu. Dies ist der häufigste Fall.
Erste Sicherheitsvorkehrungen vornehmen
Als erste Vorsichtsmaßnahme können Sie schon mal die SSID ändern, um diese an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Bei der SSID handelt es sich um den Namen Ihres Wireless LAN, mit Sie selbst, aber andere auf Ihr WLAN zugreifen. Vergeben Sie eine SSID, die möglichst nichts über Identität aussagt. Was halten Sie beispielsweise von „OsoleMio“ oder „Drachenblut“?
Know-how: Die SSID ist jedem zugänglich, der sich in der Nähe Ihres drahtlosen Netzwerk befindet. Daher empfiehlt es sich, die SSID zu verstecken. Diese Funktion erledigt der WLAN-Router und stellt zumindest eine kleine Hürde vor fremden Zugriffen dar. Denn: Wer Ihr Wireless LAN ohne fremde Hilfsmittel nicht sieht, kann auch nicht darauf zugreifen.