Videoblogpost: Christian Anderka über das Optimieren von Cloud-Anwendungen

geschätzter Leseaufwand: 3 Minuten

Intel Granulate macht Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen deutlich leistungsfähiger, ohne dass Unternehmen gleich in neue Hardware oder zusätzliche Instanzen investieren müssen. 

Mit den Tools und Services von Granulate lassen sich nämlich Schwachstellen im Programmiercode und den zugehörigen Ressourcen ausfindig machen. Besser noch: Das erledigt Granulate nahezu selbstständig, also in Form eines Automatisierungsservice‘. 

Was es damit auf sich hat, wie das funktioniert und welche Anbieter und Firmen bereits von Intel Granulate profitieren, hat mir Christian Anderka von Intel im Video verraten.

Was ist denn Intel Granulate genau? Nun, Christian bezeichnet es als eine Reihe von Tools und Services, mit deren Hilfe sich vor allem zwei Ziele erreichen lassen: Es sollen damit die laufenden Kosten eines Rechenzentrums oder gemieteter Cloudinfrastruktur reduziert werden, und das bei gleichzeitiger Verbesserung dessen Leistungsfähigkeit. Granulate holt aus den Intel-Prozessoren ein Optimum an Rechen- und Verarbeitungsleistung heraus.

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Hierfür werden diverse Werkzeuge wie der gProfiler und der Granulate Agent genutzt.

Mit dem gProfiler Cloud-Anwendungen und -Workloads automatisiert analysieren

So kann mit dem gProfiler vor dem eigentlichen Einsatz der Optimierungssoftware die zu verbessernden Cloud-Workloads analysiert und vermessen werden. Auf dieser Basis lässt sich vorab herausfinden, inwieweit Granulate die Cloud-Anwendung oder Teile davon verbessern kann.

Mit dem Granulate gProfiler lässt sich eine Cloud-Anwendung vorab analysieren und vermessen

Das Besondere an Granulate ist dessen Fähigkeit, die Verbesserungen selbstständig und automatisiert vorzunehmen. Es ist also kein Programmierer oder ein ähnlicher Experte erforderlich, da die Software die Cloud-Applikation ohne ein manuelles Eingreifen analysieren und optimieren kann.

Sobald die zu verbessernden Teile einer Cloud-Anwendung für das Optimieren mit Granulate „auserkoren“ wurden, kommt der Granulate Agent zum Einsatz. Der läuft zwischen dem Cloud-Betriebssystem und der Applikation und misst Parameter wie den Datendurchsatz, die Berechnungsmuster der zugrunde liegenden Software, und einiges mehr.

Der Intel Granulate Agent sitzt zwischen Betriebssystem und Anwendung

Daraus resultieren optimierte Betriebssystemressourcen und das optimale Ausnutzen der Prozessorfähigkeiten des Rechnersystems. Berechnungen werden deutlich beschleunigt und gleichzeitig die Kosten für die benötigten Ressourcen um bis zu 60 Prozent gesenkt.

Zahlreiche Unternehmen und Arbeiter profitieren bereits von Intel Granulate

Und, wer profitiert schon alles von Intel Granulate? Nun, dazu gehören eine Reihe von Unternehmen und Anbietern. Christian nennt drei: Zwift, 6ix0ero5ive und das Intel-Unternehmen Mobileye.

Zwift als Anbieter von Online-Radrennen konnte mithilfe von Granulate die Antwortzeiten des Anmeldeprozesses um ca. 60 Prozent beschleunigen, und das bei gleichzeitiger Reduktion der CPU-Nutzung um bis 25 Prozent.

6ix0ero5ive wiederum, die Fernsehgewohnheiten auswerten und TV-Quoten ermitteln, haben mit dem Einsatz von Granulate ihre AWS-Kosten um rund 60 Prozent und die CPU-Auslastung um etwa 30 Prozent reduziert.

Und sogar bei Intel selbst kommt Granulate zum Einsatz. Dort konnte die benötigte Rechenzeit von Mobileye-relevanten Big Data-Workloads von 800 auf 300 Minuten gesenkt werden. Folge: Die Kosten der benötigten Cloud-Instanzen ließen sich deutlich verringern.

Das vollständige Interview mit Christian Anderka

Disclaimer: Für das Verfassen und Veröffentlichen dieses Blogposts hat mich die Firma Intel beauftragt. Bei der Ausgestaltung der Inhalte hatte ich nahezu freie Hand.

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