Dieses Videointerview ist entstanden auf dem VirtualizationDay 2017 der Firma SVA in Hamburg. Darin kommt Stefan Müller zu Wort, der über den Begriff „End User Computing“ aus Sicht der SVA spricht, die Vorzüge der NVIDIA GRID-Technik näher erläutert und der die wichtigsten SVA-Services aufzählt.
Seine Jobbezeichnung „Produktmanager End User Computing“ lies mich nachfragen, was es damit auf sich hat. Ganz profan handelt es sich darum, Anwendern einen Arbeitsplatz bereitzustellen. War das in früheren Tagen der klassische Arbeitsplatz-PC mit allen notwendigen Anwendungsprogrammen, sind es heute oft nur noch Terminal-PCs, die über eine spezielle Schnittstelle mit dem Server verbunden sind.
Ein wesentlicher Trend: Virtual Desktop-PCs
Die Rede ist von virtuellen Desktop-PCs, die verstärkt in Unternehmen eingesetzt werden. Dabei spielt es laut Herrn Müller keine Rolle, wo die benötigten Applikationen herkommen, also aus dem eigenen Rechenzentrum oder aus der Cloud oder sonst wo her.
Besonders spannend finde ich in diesem Zusammenhang die NVIDIA GRID-Technik, die vor allem im Virtual-Desktop-Umfeld zum Einsatz kommt. Dabei stehen grafische Arbeitsplätze im Vordergrund, die im Bereich CAD/CAM angesiedelt sind. Anstatt jeden Arbeitsplatz mit der erforderlichen Workstation-Hardware auszustatten, lagert die NVIDIA GRID-Technik die Grafikleistung in das Rechenzentrum aus, sodass CAD/CAM-Anwendungen auf nahezu jedem Endgerät möglich sind.
NVIDIA GRID ermöglicht virtuelle Workstations und entlastet die CPU
Das schont gleichzeitig die Prozessorauslastung des jeweiligen Endgeräts, womit auch weniger leistungsfähige Computer für den Einsatz von CAD/-CAM-Anwendungen geeignet sind. Das betrifft auch andere Anwendungen, die ebenfalls sehr grafikintensiv sind, wie beispielsweise Simulationsprogramme.
Interessant ist der technische Ansatz der NVIDIA GRID-Technik: Es werden Hochleistungsgrafikkarten vom Typ NVIDIA Quadro im Server eingebaut, deren Grafikleistung anschließend virtualisiert, also scheibchenweise den jeweiligen Endgeräten zur Verfügung gestellt wird.
Lego-Baustein-Prinzip: Das leistet die SVA
Und wo sieht sich die SVA in diesem Kontext? Nun, deren Aufgabe besteht laut Herrn Müller darin, die erforderlichen Bausteine beim Kunden getreu des Lego-Bausteinprinzips so geschickt miteinander zu verbinden, dass daraus ein optimales Ganzes wird. Dazu gehören natürlich sämtliche Schritte, die sich aus solch komplexen Projekten wie der Virtualisierung von CAD-Arbeitsplätzen ergeben.
SVA-Events als Schaufenster und zum Netzwerken
Genau dafür eignet sich ein solches Event wie der VirtualizationDay 2017 in Hamburg: Die Möglichkeit schaffen, den Kunden einen Gesamtüberblick über die vorhandenen Lösungsbausteine zu präsentieren. Und das sowohl seitens der SVA als auch den Lösungsanbietern selbst.
Und welche Services werden in diesem Zusammenhang häufig von SVA-Kunden angefragt? Nun, das ist unter anderem die Beratung in Sachen architekturelle Konzeption von Gesamtlösungen sowie deren Realisierung. Aber auch Operational Services stehen hoch im Kurs, also die Betreuung eines Projekts über die Implementierung hinaus.