Wireless-Lexikon: Ad-hoc-Modus

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Mit dem Ad-hoc-Modus wird die direkte Verbindung zweier WLAN-Computer bezeichnet. Dies entspricht in etwa der Peer-to-peer-Funktion eines herkömmlichen Netzwerks.

Für die Ad-hoc-Vernetzung ist kein Access Point notwendig, was diesen WLAN-Modus sehr einfach installier- und nutzbar macht. Damit lassen sich beispielsweise bequem und schnell Daten zwischen zwei Rechnern austauschen.

Allerdings steht für die Ad-hoc-Vernetzung nur die WEP-Technik zu Verschlüsselungs- und Authentifizierungszwecken zur Verfügung. Das macht diesen Modus doch recht unsicher.

Einrichten: Unter Mac OS X lässt sich der Ad-hoc-Modus mit zwei Handgriffen aktivieren: Auf das WLAN-Symbol in der Taskleiste klicken, „ Netzwerk anlegen“ auswählen, Name und WEP-Schlüssel eintragen – fertig.

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Praxistipp: Im Gegensatz zum Infrastruktur-Modus, bei dem der WLAN-Router den passenden Kanal richtig einstellt, muss im Ad-hoc-Mininetzwerk auf beiden WLAN-Clients derselbe Kanal eingestellt sein.

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